Digitalisierung mit Fördermitteln vorantreiben (Teil 1)

„Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU“

Fördermittel des BMWi

Digitalisierung ist ein Schlagwort unserer Zeit und viele können es schon nicht mehr hören. In Gesprächen bekommen wir oft zu hören, dass die Digitalisierung viel zu teuer ist und dass sich kleinere Unternehmen das gar nicht leisten können. Weder finanziell noch aufgrund von fehlendem IT Wissen im eigenen Unternehmen.

Andererseits weiß ein jeder Unternehmer, dass er ohne Investition in die Digitalisierung langfristig nicht bestehen kann. Keiner sollte den Zug verpassen. Und keiner muss ihn verpassen. Was liegt näher, als sich über Fördermittel das Ticket in die Zukunft zu lösen.

Das Förderprogramm „Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU“ setzt mit gezielten Finanzierungszuschüssen einen Anreiz für Investitionen.

Das Förderprogramm besteht aus zwei Modulen:

Modul 1 „Investition in digitale Technologien“

Modul 2 „Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden“

Unter welchen Voraussetzungen kann ich Fördermittel für Digitalisierung beantragen?

Wie bei allen Förderprogrammen gilt auch hier der Grundsatz, dass Sie noch nicht mit Ihrem Digitalisierungsprojekt begonnen haben dürfen. Sie können aber verschiedene Förderprogramme miteinander koppeln. Während Sie beispielsweise im Programm „go Digital“ nur Beratungsleistungen gefördert bekommen, können Sie bei „digital jetzt“ auch Fördermittel für Hard- und Software erhalten.

Ein großer Vorteil von „digital jetzt“ ist, dass Unternehmen von 3 – 499 Mitarbeiter gefördert werden. Maßgebend ist hier der Zeitpunkt der Antragstellung. Immer unter der Voraussetzung, dass das Unternehmen eine Niederlassung oder Betriebsstätte die gefördert werden soll in Deutschland hat.

Zögern Sie nicht, denn auch dieser Fördertopf ist begrenzt. Die Mittel für 2020 sind bereits ausgeschöpft. Sie können sich aber bereits für Fördermittel in 2021 registrieren. Mehr Informationen gibt’s beim BMWi.

Starten Sie am besten direkt mit einem Digitalisierungsplan.

Zusammenfassung:

  • Zum Zeitpunkt der Antragstellung beschäftigen Sie zwischen 3 und 499 Mitarbeiter
  • Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, in der die Investition erfolgt.
  • Das Vorhaben darf zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht begonnen haben.

Tipps für Antragsteller

  • Digitalisierungsplan jetzt vorbereiten
  • Antrag rechtzeitig stellen (frühzeitig vor Beginn des Digitalisierungsvorhabens)
  • Prüfen, ob erhöhte Förderquote beantragt werden kann (z.B. durch eine Beteiligung an einem Wertschöpfungsnetzwerk oder durch eine Investition in die IT-Sicherheit)
  • Prüfen, ob eine Kombination beider Fördermodule sinnvoll ist (Investition in digitale Technologie und in Mitarbeiterqualifizierung)
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